Begleitung & Beratung
COPSOQ an Schulen
Der COPSOQ-Bericht liegt vor – und jetzt? Wir helfen Ihrem Kollegium, die Ergebnisse zu verstehen, Prioritäten zu setzen und Maßnahmen zu entwickeln, die im Schulalltag entlasten.
- Was
- Standardisiertes Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
- In NRW
- Flächendeckend an Schulen, im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung
- Erstellt von
- Freiburger Forschungsstelle für Arbeitswissenschaften (FFAW)

Was Ihre Schule aus dem COPSOQ lernen kann
Die Ergebnisse erscheinen als Schulbericht mit Mittelwerten und Vergleichsdaten. Sie sind eine Grundlage für Weiterentwicklung – wenn sie aktiv genutzt werden.
- Wo die größten Belastungen liegenIn welchen Bereichen emotionale, soziale oder organisatorische Belastungen besonders hoch sind.
- Wie Lehrkräfte ihre Arbeitsbedingungen erlebenOb sich Beschäftigte unterstützt, überfordert oder ungerecht behandelt fühlen.
- Was die Arbeitszufriedenheit beeinflusstWas Kolleginnen und Kollegen stärkt – und was sie zermürbt.
- Wie Führung und Kommunikation wirkenRückmeldungen zur Schulleitung und internen Abstimmung zeigen Verbesserungsbedarf im Miteinander.
- Wo Ihre Schule gezielt ansetzen kannDie Daten helfen, Maßnahmen strategisch zu planen – nachvollziehbar und gemeinsam entwickelt.
Vorgehen
In fünf Schritten vom Bericht zur Wirkung
Nicht alles auf einmal: Kleine, gemeinsam getragene Schritte machen den Unterschied – von Teamzeiten über Raumakustik bis zur Führungskultur.
Schulbericht analysieren
Welche Werte weichen vom Durchschnitt ab? Wo zeigen sich Belastungsspitzen?
Prioritäten setzen
Konzentrieren Sie sich auf ein bis zwei zentrale Handlungsfelder.
Kollegium einbeziehen
Besprechen Sie die Ergebnisse offen im Team – Beteiligung schafft Verantwortung.
Maßnahmen entwickeln
Konkrete, umsetzbare Schritte vereinbaren.
Wirkung überprüfen
Haben sich Belastungen verringert? Wie wird der Schulalltag nach 6 bis 12 Monaten erlebt?
So unterstützen wir die Auswertung
- Ergebnis-Workshops moderieren – verständlich, lösungsorientiert, auf Augenhöhe
- Erste Maßnahmen im Kollegium entwickeln – von Kleingruppen bis SchiLF
- Mit Schulentwicklung verbinden – etwa mit Startchancen oder Leitbildarbeit
- Fortbildungen zu passenden Themen – Resilienz, Zeitmanagement, Teamkultur, Führung im Alltag
Formate für Ihre Schule
- Pädagogische Tage zur gesunden Schule
- SchiLF zu gesundem Lernen und professioneller Balance
- Qualifizierung von Multiplikator:innen, z. B. Train the Trainer
- Supervision und Coaching für Kollegium und Leitung
- Prozessberatung im Rahmen von Leitbild- oder Schulentwicklungsarbeit
Alle Angebote in Präsenz, hybrid oder digital.
Häufige Fragen zum COPSOQ
Was ist der COPSOQ-Fragebogen?
Der COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) ist ein wissenschaftlich fundierter Fragebogen zur Erfassung psychosozialer Belastungen am Arbeitsplatz – angepasst für verschiedene Berufsgruppen, unter anderem Lehrkräfte in Schulen.
Was misst der COPSOQ?
Psychosoziale Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, unter anderem emotionale, quantitative und kognitive Anforderungen, soziale Unterstützung und Führung, Arbeitszufriedenheit, Erschöpfung und Stresssymptome sowie Einflussmöglichkeiten, Rollenklarheit und Sinn.
Ist die Befragung anonym?
Ja. Die Befragung ist vollständig anonymisiert. Einzelpersonen lassen sich anhand der Auswertung nicht identifizieren; die Ergebnisse werden nur zusammengefasst auf Schulebene dargestellt.
Wie wertet man den COPSOQ aus?
Nach der Befragung erhält die Schule einen anonymisierten Schulbericht mit Mittelwerten und Vergleichsdaten. Für eine zielführende Auswertung empfiehlt es sich, zentrale Ergebnisse zu identifizieren, sie gemeinsam im Kollegium zu reflektieren, Handlungsfelder zu priorisieren und Maßnahmen zu entwickeln und begleiten zu lassen.
Aufbau, Aussagekraft und Kritik des Fragebogens: COPSOQ an Schulen erklärt
Sie möchten Ihre COPSOQ-Auswertung aktiv nutzen?
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